Auf den
Ausläufern des Fränkischen Jura gelegen ist die
Giechburg schon von Weitem sichtbar.
Von hier hat man eine wunderbare Fernsicht an Schloß
Seehof
vorbei nach Bamberg mit der "Altenburg" und in der Gegenrichtung meint man schon das
Fichtelgebirge zu erahnen.
Seit dem 14. Jhd. befindet sich die Burg im Besitz des Bistums Bamberg.
Hierher lagerte man seine Schätze aus, um sich vor
Brandschatzung
zu sichern. Als die Burg im 19. Jhd. in Privatbesitz kam, war ihr
Untergang beschlossen. Erst als der Landkreis Bamberg sich ihrer wieder annahm, wurde der weitere Verfall gestoppt. Und so hat
man heute eine malerische Ruine, die über das Tal von
Scheßlitz bis Bamberg herrscht. Sommerfrischler
wissen dies
zu schätzen.
Giechburg -
Turm
Giechburg - Innenhof
Giechburg -
Toranlage
Nur einen
kurzen Fußmarsch entfernt auf einer Anhöhe liegt der
Gügel.
Diese Vierzehnheiligenkapelle war ursprünglich eine Nebenburg
der
Giechburg. Nach einer totalen Zerstörung beschloß
man statt
einer Burg eine Kapelle zu errichten und baute eine zweigeschossige
Kirche, in der sich eine Nachbildung des Heiligen Grabes befindet. In
Sommer trifft man hier nicht selten auf eine Hochzeitsgesellschaft, was
bei der malerischen Lage der Kapelle nicht verwundert.
Wanderer und Pilger können sich hier fern vom Trubel der
Städte besinnen und bei einer fränkischen Brotzeit
Erholung
finden.