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Seit 1603
ist Bayreuth
die Residenzstadt der Markgrafen. Durch die Heirat von Wilhelmine, der
Lieblingsschwester des "Alten Fritz" mit dem Markgrafen Friedrich
erlangte Bayreuth seinen Höhepunkt des feudalen Lebens.
Wilhelmine brachte Glanz in die biedere Provinzstadt und ließ
Kulturdenkmäler wie das Markgräfliche
Opernhaus und die Eremitage
vor den Toren der Stadt errichten. Dichter wie Voltaire waren gern
gesehene Gäste dieser Zeit.
Einen zweiten Höhepunkt erlangte Bayreuth durch Richard
Wagner,
der durch das berühmte Opernhaus hierher gelockt wurde. Aus
akkustischen Gründen mußte jedoch ein
größeres
Gebäude errichtet werden: das weltberühmte Festspielhaus,
welches auch heute noch jährlich tausende in seinen
Bann zieht.
Westlich von Bayreuth liegt der Felsengarten
Sanspareil,
der durch seine schroffen Felsformationen die Phantasie von Jung und
Alt anregt. Auch Wilhelmine war von dieser Laune der Natur beeindruckt
und verbrachte hier so manche Stunde.
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